Findohron ist immer noch in den Einsamen Landen unterwegs. Diese Gebiete, sind ziemlich karg, in dem gelegentlich kleinere Ruinen des ehemaligen Reiches Rhudaur zu finden sind. Die wichtigsten Orientierungspunkte in dieser tristen Öde sind die Ruinen von Minas Eriol und die Verlassene Herberge, die noch immer Reisende bewirtet (ich hatte davon berichtet). Hier wimmelt es nur so von Räubern und wilden Wölfen, aber es gehen auch Gerüchte über weitaus srecklichere Gefahren um. Laut den Berichten einiger weniger Reisender sind Bilwisse in die Ruinen von Minas Eriol und die Hügel, nahe der Verlassenen Herberge gezogen. Was diese Kreaturen aus den Berghallen heraus hierher getrieben hat, weiß niemand.
Ich marschierte ich in die Feste Guruth ein. Hier konnte ich mich erneut etwas ausruhen und Kraft für neue Aufgaben schöpfen. Etwas Östlich der Feste Guruth in den Sümpfen traf ich erneut auf Untote, die sich hier im Osten der Einsamen Lande breit machten. Ihre seltsame Aura vertreibt die Hoffnung aus den Herzen und weckte das Grauen in mir.
Wird Zeit, dass sich Helden finden, die diesem Grauen ein schnelles Ende bereiten.
Ich traf auf einen freundlichen Runenbewarer, sein Name ist Alandro. Gemeinsam mit seinem Wegbegleiter Alnael, ein Hüter so wie ich, konnten wir den Anführer des Rudels stellen. Der Kampf war von Kurzer Dauer und mit ein paar gezielten Speerstichen konnten wir den großen Warg zur Strecke bringen. Wir waren noch nicht Müde, die Turmruine Thandobel war in Sicht. Ratko Flinksilber, ein Schmied aus der Feste Guruth, erzählte mir vor einigen Tagen die Geschichte über die Grimmhand-Zwerge, die sich dort aufhielten. Sie hatten sich von den Freien Völkern losgesagt, und sich mit den Orks verbündet. Er bat uns Rache an ihnen zu üben und ihre Zwergenäxte als Trophäe zu bringen. Meine Gefährten waren bereit.

Der Kampf gegen die Grimmhand-Zwerge war schwieriger als wir dachten, ihre Rüstungen waren schwerer als gewöhnliche. Ihre Angriffe waren kraftvoll und ihre Äxte aus Zwergenstahl scharf wir Rasiermesser. Alandro der Runenbewarer war ein gebildeter Sprachgelehrter. Seine Runenworte schenkten Alnael und mir die nötige Hoffnung die wir für den langen Kampf benötigten. Alneal und ich schlichen aus dem Hinterhalt an die ersten Grimmhand-Zwerge heran, unsere Sperre flogen schnell und bohrten sich tief in gepanzerten Leiber. Schnell eilten weitere Zwerge heran, der Kampf ging weiter.


Wir mussten einige Axtangriffe mit unseren Schilden abwehren und die Aufmerksamkeit der Angreifer voll auf uns lenken, damit der Runenbewarer Alandro ohne Unterbrechung seine Runenworte sprechen konnte. Ein Paar Angriffswellen später konnten wir unsere Rucksäcke mit den Zwergenäxten füllen, um sie Ratko Flinksilber als Trophäe zu bringen… Zurück in der Feste Guruth berichtete mir ein Reisender von merkwürdigen Vorkommnissen in Schragen, ein Ort am Tor zu den Nordhöhen…ich ahnte schon, dass es mich bald dorthin verschlagen wird…




